Vorher



Die erste Herausforderung war mich vom Schwarzwald nach Hause, also nach Österreich, zu bekommen :-) 

 

Nachdem ja mein Motor den Geist aufgegeben hatte, war mich zurückzufahren keine Option.

 

Ich bin auch nicht der kleinste oder leichteste, deswegen musste der Chevy ran. Eigentlich viel zu schwer für den alten Herren haben sich die beiden trotzdem für den Hänger entschieden. Auf den musste ich aber ja auch erstmal irgendwie bugsiert werden. Da haben dann die Damen der Feuerwehren fleißig geholfen, bis die Kurbel mit dem Abschleppseil nicht mehr ging. Mit viel Geduld, stählernen Nerven und einiger Rumtrickserei sind wir dann viel später als geplant doch noch zu viert Richtung Heimat getuckert.

 

Das hat dann übrigens der Autobahn Polizei so gar nicht gefallen. Unser Glück war, dass am Transporttag keine Waage offen hatte und wir letztendlich mit ganz gemütlichem Tempo und über 400 Kilometer später endlich zuhause eintrudeln konnten. 

 

Zuhause in der Werkstatt hatten wir zuerst versucht die Zylinderkopfdichtung zu erneuern. Beim Abbau des Kopfes mussten wir leider feststellen, dass es mit einer neuen ZKD nicht getan ist, weil die Zyinderlaufbahn eingeschliffen ist. Daher entschieden wir uns für einen Ersatzmotor. 

 

Der gesamte Ausbau des Motors kostete uns ca. 6 Stunden Zeit. 

 

Kosten Motor: €