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...more self-determination.

Job weg - Wohnung weg. Geht nicht? Geht doch!  

 

Anfänglich dachte ich natürlich auch: das kannst du doch nicht machen!

Schau dich um - deine Freunde heiraten großteils, bekommen die ersten, zweiten oder sogar schon dritten Kinder und fangen an Häuser zu bauen oder Eigentumswohnungen zu kaufen. Du hast einen festen Job und bist vor einem Jahr wieder Mal umgezogen. Salzburg ist eine super schöne Stadt und du bist doch eigentlich zufrieden mit deinem Leben. Ja, eigentlich...

 

Aber: Eigentlich kann ich es doch!

Mein Pflichtprogramm habe ich erfüllt, würde ich sagen. Seit knapp 10 Jahren liegt der Wunsch, für unbestimmte Zeit zu Reisen, quasi auf Eis. Immer wieder unterwegs bin ich schon die Hälfte meines Lebens. Ich würde auch sagen, dass ich schon ein bisschen was von der Welt gesehen habe. Aber immer als Reisende mit einer Liste voll mit Must-Sees, die es galt, in der Zeit abzuarbeiten, die mir blieb, bevor es wieder zurück nach Hause ging. 

 

Warum ich es sogar sollte? 

Dass ich diese Idee anpacken muss, hat mir dieses Jahr ziemlich deutlich vor Augen geführt. Ich war ständig krank, bin nie zur Ruhe gekommen, habe sehr, sehr viel Zeit für mich gebraucht, war laufend erschöpft, müde und ausgelaugt. Ich bin über Begriffe wie  Hochsensibilität und Minimalismus gestolpert, habe mich mit der Homöopathie und Frischekosmetik auseinandergesetzt, der Idee des "Slow Traveling" und vielen anderen spannenden Themen, die mich sehr neugierig gemacht und mir gezeigt haben, dass es in Ordnung ist, nicht mit dem Strom zu schwimmen und auf sein innerstes hören zu dürfen. Und mein Innerstes will im Moment nunmal keine eigenen Vier Wände sondern raus und weiterhin die Welt entdecken! 

 

Love it. Change it. Or leave it!

Also habe Ich mir die letzten Monate nochmal in Ruhe Gedanken darüber gemacht, was genau ich möchte:

nur mal für ein paar Monate raus, den Job wechseln, eine zusätzliche Ausbildung machen? Solange Reisen bis mir das Geld ausgeht? Ein ganz bestimmtes Ziel auswählen und dann einfach dort einen Job suchen? Die Wohnung untervermieten? Über ein Sabbatical nachdenken? Noch einmal studieren - nur was? Oder dem Job doch noch eine x-te Chance geben? Aber das war es alles nicht...

Was ich mir und jedem anderen wünsche, ist einfach: mehr Selbstbestimmtheit! 

 

Also: LEAVE IT!

Schlussendlich ich habe mich also für den radikalen Cut entschieden: "Weg mit der Festanstellung & weg mit der eigenen Wohnung" und somit auch den Startschuss gesetzt unzählige To-Do-Listen anzulegen, die es von nun an abzuarbeiten galt und nach wie vor gilt. 

 

Meine Reise-Checklisten findet ihr hier: 

Checkliste 1 und Checkliste 2 + Packliste

 

Eure Saskia 

 

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